Manuel Antonio National Park ​

Nach den Weihnachtsfeiertagen hatten Christoph und ich uns noch zwei Wochen Urlaub genommen um ins nächste Land unserer Reise zu gelangen und dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Wir verließen also das schöne Belize und flogen weiter nach Costa Rica!

Costa Rica ist das drittkleinste Land Zentralamerikas und liegt zwischen Nicaragua und Panama. Das Land hat nur etwas 5,2 Millionen Einwohner:innen, aber dafür umso mehr verschiedene Tier-, und Pflanzenarten. Ein Großteil der Fläche Costa Ricas besteht aus Regenwald und es gibt ca. 30 Nationalparks, die man besuchen kann. Diese Nationalparks und die wunderschönen Regenwälder waren der Grund, warum Christoph und ich Costa Rica besuchen wollten. Da Costa Rica heutzutage durch die vielen Expats/Auswanderer aus den USA sehr westlich geprägt und leider auch sehr teuer geworden ist, wollten Christoph und ich nicht wie üblich einen ganzen Monat im Land bleiben, sondern entschlossen uns dazu, nur eine Tage Urlaub dort zu machen, bevor wir dann in unser nächstes Reiseland weiterziehen würden. So verbrachten wir Ende Dezember und Anfang Januar in Costa Rica, reisten etwas im Land herum und besuchten einige der vielen tollen Nationalparks.

Dass Costa Rica über eine einzigartige Pflanzen-, und Tiervielfalt verfügt, konnte man schon bei den Busfahrten durchs Land erkennen. Wohin man auch schaute — überall sah man grüne Wiesen und Wälder und gefühlt waren alle Pflanzen und Bäume einfach nochmal größer und grüner als in anderen Ländern! Wir wohnten während unserer Zeit in Costa Rica in verschiedenen Hostels, die wunderschön am Rande des Regenwaldes gelegen waren. Morgens beim Frühstück in der offenen Küche sahen wir regelmäßig einen Schwarm roter Ara-Papageien über unsere Köpfe fliegen — Vögel, die ich noch nie zuvor in freier Wildbahn gesehen hatte. Tagsüber huschten Affen über die vielen Äste der Bäume und nachts hörte man die typische Dschungel-Geräuschkulisse aus schreienden Tieren und zirpenden Insekten.

Auch wenn uns die Städte des Landes nicht überzeugten, waren wir umso begeisterter von den tollen Nationalparks. Ein besonderes Highlight für uns war der „Manuel Antonio“ Nationalpark. Dort machten wir eine geführte Tour mit einem Guide, der sich nicht nur super mit der Flora und Fauna Costa Ricas auskannte, sondern auch ein riesiges, professionelles Teleskop mit sich trug. Im Nationalpark selbst war es (um die Tiere zu schützen) strengstens verboten, von den offiziellen Pfaden abzuweichen. Während wir mit unserer Kleingruppe durch den Park liefen, machte unser Guide uns ununterbrochen auf verschiedene Insekten, Reptilien, Vögel und andere Tiere aufmerksam, die wir als Touristen völlig übersehen hätten. Einige Tiere uns Insekten sah man auch mit bloßem Auge, andere Tiere waren so gut zwischen den Bäumen versteckt, dass man sie nur durch das Teleskop des Guides sah. Wir merkten schnell, wie sehr sich die nicht ganz günstige Tour im Nationalpark mit Guide gelohnt hatte. Durch das hochqualitative Teleskop war es uns möglich, die dort wild lebenden Tiere quasi von nächster Nähe aus zu beobachten, ohne dass die Tiere gestört wurden. Während unserer Tour sahen wir die verschiedensten bunten Vögel, Schlangen, Echsen, ein Chamäleon, verschiedene Affenarten und mein absolutes Highlight: einige Faultiere, die entspannt an den Bäumen hingen. Nachdem der offizielle Teil des Tour beendet war, konnte wir noch zwei Stunden im Nationalpark am wunderschönen, weißen Strand verbringen, bevor uns schließlich der Bus wieder zurück zu unserem Hostel brachte. Ein unvergesslicher Tag im Nationalpark in Costa Rica!

Die zu sehende Zeichnung des Faultiers konnte ich zwar im Nationapark anfangen, aber leider erst am Tag danach im Hotel fertig stellen. Zum Zeitpunkt des Skizzenbuch-Fotos befand sich in unserem Hostel dann leider kein Faultier in der Nähe, daher ist auf dem Skizzenbuch Foto nur der tolle Regenwald Costa Ricas, aber leider kein Faultier zu sehen.

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