Costa Verde

Anfang Januar flogen wir von Costa Rica in Mittelamerika weiter Richtung Süden und landeten nach einigen Stunden Flugzeit in Lima, Peru. Peru und speziell Lima waren für mich ganz besonders wichtige Orte auf unserer Reise, da ich vor einigen Jahren 12 Monate in Lima gelebt und gearbeitet habe. Durch meinen Auslandsaufenthalt kenne ich mich in Lima gut aus und habe bis heute viele Freund:innen dort. Als wir am Flughafen Lima landeten und mit dem Taxi vom Flughafen zu unserem Airbnb fuhren, fühlte es sich für mich wie ein Nachausekommen an. Es dauerte dann noch einige Tage, bis ich wirklich realisieren konnte, endlich wieder in meiner geliebten Stadt Lima zu sein.

Im Januar ist in Lima Sommer und jeden Tag scheint die Sonne. Nach der Arbeit und am Wochenende waren wir also viel draußen spazieren. Weil die Stadt Lima direkt an der Pazifikküste liegt, ist es in Küstennähe zum Glück auch im Sommer immer angenehm windig. Wir hatten eine Wohnung in Barranco, meinem Lieblingsstadtviertel in Lima gemietet und konnten von unserer Wohnung aus in 15 Minuten zur Küste laufen, von wo aus man eine wunderschöne Sicht auf das Meer hatte. Zwischen den Stränden und den Gebäuden der Stadt befindet sich eine Steilküste. Die Stadt selbst liegt dadurch einige Meter über dem Meer. Die Felsen der Steilküste sind an vielen Stellen flächig mit grünen Pflanzen bewachsen, weshalb dieser Teil der Küste auch „Costa Verde“ (= Grüne Küste) heißt. Da wir unsere Zeit in Lima gut nutzen wollten, spazierten wir fast täglich an die Costa Verde und beobachteten das Meer und die vielen Surfer, die in die Pazifikwellen paddelten. Obwohl die Stadt Lima viele Meter oberhalb des Meeres liegt, gibt es an einigen Orten auch Treppen und Wege, die von der Stadt hinunter zum Strand führen. Wem es nicht reicht, das Meer von oben zu beobachten, kann sich also auch mit einer kalten Limo direkt an den (Stein)Strand setzen und dem Rauschen der Wellen zuhören.

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