Peruanisches Obst und Gemüse
Montag, 8. Januar
Da Christoph und ich viele Freund:innen in Lima haben und die Stadt sehr mögen, wollten wir einige Wochen in Lima bleiben. Wir hatten eine tolle Wohnung im Stadtteil Barranco gemietet und fühlten uns dort direkt zu Hause. Gleich am ersten Tag erkundeten wir unser Viertel und gingen natürlich auch Lebensmittel einkaufen im riesigen peruanischen Supermarkt „Tottus“.
Der Supermarkt „Tottus“ hat ein auffälliges hellgrünes Logo wodurch die Tottus-Supermärkte meist schon von Weitem zu sehen sind. Wie auch in vielen anderen südamerikanischen Ländern, kaufen in Lima die meisten Menschen ihre Lebensmittel eher auf dem Markt und nicht im Supermarkt ein. Oft sind Obst und Gemüse auf dem Markt frischer, reifer und günstiger als in der großen Supermarktkette Tottus. Für Touristen, die das erste Mal in Südamerika sind und vielleicht auch kein Spanisch sprechen, sind die großen Supermärkte der Stadt trotzdem ein guter und sicherer Startpunkt, um sich mit den Produkten des Landes und den Preisen vertraut zu machen. Wir gingen an unserem ersten Tag in Lima im Supermarkt einkaufen, da wir zu diesem Zeitpunkt noch kein peruanisches Bargeld hatten und man nur im Supermarkt mit Karte zahlen kann.
Sowohl auf dem Markt, als auch in den Supermärkten kann man viel über die peruanische (Ess)Kultur lernen. Besonders spannend ist hierfür die Obst- und Gemüseabteilung, in der man die typisch peruanischen Früchte (wie z.B. Chirimoya und Granadilla) und Gemüsesorten (wie z.B. peruanischer lila Mais und die orangene Chilischoten Aji Amarillo) findet. Ein weiterer zentraler Bestandteil der peruanischen Küche sind die kleinen, grün-gelblichen Limetten, die in riesigen Säcken verkauft werden. Und natürlich findet man sowohl auf dem Markt als auch hier im Supermarkt eine große Auswahl verschiedener Kartoffelsorten. Die Kartoffel stammt ursprünglich aus Peru und in Südamerika gibt es heute ca. 5000 verschiedene Kartoffelsorten, von denen man zumindest eine kleine Auswahl auf peruanischen Märkten und in Supermärkten bewundern kann. Wer Spanisch spricht sollte zum Kartoffeln kaufen jedoch auf jeden Fall auf den Markt gehen. Dort können einen die Marktverkäuferinnen super beraten, welche der 5000 Kartoffelsorten für dein geplantes Abendessen nun die beste ist.