Maras ​

Ein paar Stunden von Cusco entfernt, befindet sich das kleine Dorf „Maras“. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist jedoch nicht das Dorf selbst, sondern ein kleines Tal außerhalb des Dorfes mitten in den Anden. Dort liegen die „Salineras de Maras“ — die Salzmine der Region.

Die „Salineras de Maras“ sind im Grunde mehr als 4000 kleine Salzfelder, die in Form von Terrassen den Berghang säumen. Die unzähligen kleinen Salzbecken werden alle von nur einer winzigen Quelle gespeist, aus der salzhaltiges Wasser aus dem Berggestein fließt und nach und nach die Terrassen mit Salzwasser versorgt. Die Quelle und das fließende Wasser sehen sehr unscheinbar aus. Nur die verkrusteten Salzränder links und rechts des Quelle und an den Rändern der Salzterassen lassen den Salzgehalt erkennen. Das Wasser läuft in die Salzbecken und verdunstet durch die viele direkte Sonneneinstrahlung in der Trockenzeit wieder. Zurück bleibt eine Salzkruste, die abgetragen wird. Die Salineras de Maras sind ein wirklich beeindruckender Ort, da jedes Salzbecken eine leicht andere Farbe hat und die Becken in der Masse wie ein riesiges Mosaik inzwischen zweier riesiger Andenberge aussehen.

Wir besuchten die Salzminen im Rahmen einer Tagestour mit Guide, der uns über die Anlage führte und alles erklärte. Der Besuch der Salineras de Maras allein (ohne Tour und ohne Guide) kostet ein paar wenige Euros pro Person und lohnt sich sehr. Ein besonders süßes Detail fanden wir, dass man anstatt einer Eintrittskarte ein kleines Beutelchen Salz aus der Salzmine vor Ort geschenkt bekommt. Eine super schöne und nützliche Erinnerung an diesen einzigartigen Ort!

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