Moray
Montag, 26. Februar
Während unserer Zeit in Cusco arbeiteten wir unter der Woche und schauten uns nachmittags die Stadt an. An den Wochenenden hatten wir mehr Zeit und unternahmen viele Tagesausflüge und Touren ins Umland. Einer der Orte, die wir besuchten, war Moray.
Moray ist dabei nicht der Name eines Dorfes oder Stadt, sondern bezeichnet eine Archäologische Stätte und eine Reihe von Inkaruinen im „Valle Sagrado“, einem Hochtal in den Anden, einige Kilometer von Cusco entfernt. Die Anlage besteht aus mehreren Terrassenanlagen, die von den Inkas unterschiedlich tief in die Landschaft gebaut wurden. Durch die unterschiedlichen Höhen der Terrassen und die runde Form, ergeben sich auf den verschiedenen Höhen der Anlage unterschiedliche Mikro-Klimazonen. Bis vor einigen Jahren wurden hier noch Getreide und Kartoffeln angebaut. Man vermutet, dass die Inka diese Terrassenanlagen genutzt haben, um Experimenten und Forschungen bezüglich verschiedener Klimazonen und deren Einfluss auf Gemüse und Getreide nachzugehen.
Wir waren vor Ort sehr beeindruckt von der Größe der Terrassenanlagen und den unglaublich gesättigten Farben der Anden. Die Region um Moray ist für uns eine der schönsten der ganzen Anden und wir konnten uns an den knallgrünen Wiesen, den blau schimmernden Bergen und den gelben Blumen überall kaum satt sehen.