Jardín Botánico
Montag, 1. April
Ein ganz besonderer Ort in Buenos Aires ist der „Jardín Botánico“, der botanische Garten der Stadt. Der Garten ist frei zugänglich und eignet sich gut, um zwischen den vielen Pflanzen spazieren zu gehen.
Als wir im April für einige Wochen in Buenos Aires wohnten, war das Wetter traumhaft sonnig und warm. Allerdings wurde die Stadt zu diesem Zeitpunkt auch von einer Dengue-Mücken-Plage heimgesucht. Die Dengue-Mücken waren einfach überall in der Stadt, stürzten sich auf einen, sobald man das Haus verließ und stochen uns selbst durch unsere langen Jeans hindurch. Wir sprühten uns daher immer überall mit Insektenschutzmittel ein, was nicht lange, aber zumindest für die ersten Minuten half.
Im botanischen Garten war dies nicht anders. Wir spazierten durch das Gelände, das, wo man auch hinschaute, von den schönsten und prächtigsten Pflanzen bewachsen war. Wir wurden zwar dauerhaft von Mücken gestochen und trotzdem genossen wir es, die riesigen Palmen, Bäume, Büsche und vor allem die unglaublich großen Monsterapflanzen zu bewundern. An einigen Stellen im botanischen Garten konnten wir sogar Kolibris beobachten, die von einer Blüte zur nächsten flatterten. Obwohl der botanische Garten mitten in der Stadt Buenos Aires liegt, bekommt man vom hektischen Stadtgeschehen nicht mehr viel mit, sobald man sich im botanischen Garten befindet. Die perfekte grüne Oase, um ein wenig zu entspannen, zu lesen oder einfach um die Natur zu genießen.