Granatapfel

Die Stadt Granada hat ca. 230 000 Einwohner:innen und liegt in Südspanien in der Region Andalusien. Andalusien ist eine der sonnigsten Regionen ganz Spaniens und gehört (im Landesinnern) auch zu den heißesten Regionen des Landes.

Die vielen Sonnenstunden und die Wärme ziehen nicht nur Touristen an, sondern sorgen auch dafür, dass hier in Andalusien viele Pflanzen und Bäume wachsen, die im kalten Klima Deutschlands nicht überleben. An vielen Orten in Südspanien werden z.B. Feigen, Mangos und Orangen angebaut.

Um diese Früchte und Bäume zu sehen, muss man jedoch nicht einmal zu den Plantagen an der Küste reisen, sondern geht einfach in einem der vielen öffentlichen Parks der Stadt Granada spazieren. Hier wachsen neben Feigen-, und Orangenbäumen auch jede Menge Granatapfelbäume, die voller Früchte sind.

Der Granatapfel ist heute das Symbol der Stadt Granada und ist ein wichtiger Bestandteil des Stadtwappens. Das spanische Wort „Granada“ bedeutet übersetzt auch „Granatapfel“, obwohl man nicht weiß, ob die Stadt den dort wachsenden Granatäpfeln ihren Namen zu verdanken hat. Trotzdem symbolisiert der Granatapfel in gewisser Weise auch die Geschichte der Stadt. Im Jahr 711 wurde Granada von den Mauren erobert – aus Nordafrika stammende Berberstämme, die unter anderem auch Granatäpfel aus Nordafrika mit nach Spanien brachten. Bis heute ist in Granada der Einfluss der arabischen Zeit zu sehen. Und an den verschiedensten Orten in der Stadt stößt man auf Granatapfelsymbole, ob auf Häuser gemalt, als Dekoration auf spanischer Keramik oder auf den Metallpoller in der Stadt.

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