El Calafate ​

Zum Ende unserer einjährigen Weltreise nahmen wir uns noch einmal Urlaub von unseren Jobs und erfüllten uns einen großen Traum: wir buchten Flüge nach Patagonien!

Auch nach einem Dreiviertel Jahr in Lateinamerika hatten wir uns noch immer nicht an die Größe und Weite der meisten Länder dort gewöhnt. Wir waren zwar schon in Buenos Aires und damit südlicher auf der Welt, als wir es je zuvor waren. Weil Argentinien jedoch ein so großes Land ist, sind es zwischen Buenos Aires und El Calafate (die Stadt, die wir in Patagonien besuchen wollten) immer noch 2000 Kilometer Luftlinie. Mit dem Bus dort hin zu fahren war also keine Option, und so suchten wir einen Inlandsflug. Wir hatten Glück und fanden einen Flug an einem Tag, der sehr viel günstiger war als sonst die Flüge dieser Strecke sind und buchten sofort.

Einige Wochen später war es dann so weit und wir flogen tatsächlich nach Patagonien! Nach etwas mehr als drei Stunden landeten wir am Flughafen von „El Calafate“, eine Kleinstadt auf der argentinischen Seite Patagoniens. Mit dem Taxi fuhren wir vom Flughafen in unser Hotel und waren schon auf der Fahrt begeistert von der kargen, weiten Landschaft um uns herum. Im Hotel angekommen, konnten wir unser Glück kaum fassen, denn wir bekamen ein Zimmer mit einer wunderschönen Aussicht auf die umliegende Natur. Eine solche Weite hatten wir noch nie zuvor gesehen. Vor uns lag einer der vielen Seen Patagoniens in dem wilde Flamingos lebten und endlose Wiesen, die mit verschiedenen bunten Büschen und Sträuchern bewachsen waren. Bäume gab es hier fast keine und selbst den kleinen Sträuchern sah man den Wind an, der hier in Patagonien so stark war wie an wenigen anderen Orten. Nur eine kleine Straße führte am Hotel vorbei und am See entlang.

Den ganzen Tag war es unglaublich ruhig und außer den anderen Hotelgästen beim Frühstück, traf man draußen nicht viele andere Menschen. Wir fühlten uns in Patagonien manchmal wie auf einem anderen Planeten, weil die Landschaft und die Natur so speziell waren und gleichzeitig so wenige andere Touristen dort waren. Wir genossen die Ruhe und die Abgelegenheit sehr und hatten häufig die ganze Natur/den Wanderweg für uns alleine. Die Natur in Patagonien war unfassbar schön und wir hatten großes Glück mit dem Wetter, das jeden Tag sonnig und mild war.

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